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Care Expatriate - Auslandskrankenversicherung für Expatriates

Care Expatriate
Auslandskrankenversicherung für Expatriates
Versicherungsbedingungen
Allg. Bedingungen
Tarifbedingungen
Haftpflicht-/Unfall
Care Cash
PIB
Verbraucherinfo
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Versicherungsbedingungen für Auslands-Krankentagegeldversicherungen für Expatriates und Geschäftsreisende bei der HanseMerkur Versicherungsgruppe VB-KT 2011 (CExpKT11)
Designelement 1 zur Krankentagegeldversicherung
Designelement 2 zur Krankentagegeldversicherung
Designelement 3 zur Krankentagegeldversicherung
Designelement 5 zur Krankentagegeldversicherung
Designelement 6 zur Krankentagegeldversicherung
Designelement 7 zur Krankentagegeldversicherung
Designelement 8 zur Krankentagegeldversicherung
Designelement 9 zur Krankentagegeldversicherung
Designelement 10 zur Expatriate Versicherung
Designelement 11 zur Krankentagegeldversicherung
Designelement 12 zur Krankentagegeldversicherung
Designelement 13 zur Krankentagegeldversicherung
Designelement 15 zur Krankentagegeldversicherung
Designelement 14 zur Krankentagegeldversicherung Versicherung
 § 1 Versicherbare Personen und Versicherungsfähigkeit
Soweit nicht etwas anderes vereinbart ist, gilt:
  1. Versichert sind die im Versicherungsschein namentlich genannten Personen, für welche die vereinbarte Prämie bezahlt wurde.
  2. Versicherungsfähig sind natürliche Personen bis zur Vollendung des 67. Lebensjahres (67. Geburtstag), sofern
    1. diese sich nur vorübergehend im Ausland aufhalten,
    2. bei Abschluss des Versicherungsvertrages das 67. Lebensjahr noch nicht vollendet haben,
    3. einer Erwerbstätigkeit im Rahmen eines Arbeits- oder Dienstverhältnisses oder einer gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeit nachgehen, in diesem Rahmen regelmäßige Einkünfte erzielen und
    4. in den Produktlinien "Care Expatriate", "Care China Classic" oder "Care China Business" für ambulante und stationäre Heilbehandlung versichert sind.
  3. Nicht versicherbar und trotz Beitragszahlung nicht versichert sind Personen, die
    1. Leistungssport betreiben oder im Rahmen ihres Auslandsaufenthaltes eine sportliche Tätigkeit gegen Entgelt ausüben;
    2. die dauernd pflegebedürftig sind sowie Personen, deren Teilhabe am allgemeinen Leben dauerhaft ausgeschlossen ist. Für die Einordnung sind insbesondere der mentale Geisteszustand und die objektiven Lebensumstände der Person zu berücksichtigen;
    3. zum Zeitpunkt der Antragstellung bei der HanseMerkur bzw. der Care Concept AG während der Dauer ihres befristeten Aufenthaltstitels in der Bundesrepublik Deutschland einen oder mehrere aufeinander folgende Krankenversicherungsverträge gem. § 195 (3) Versicherungsvertragsgesetz (VVG) abgeschlossen hatten, deren Gesamtversicherungsdauer einen Zeitraum von fünf Jahren überschritten hat. Dies gilt auch dann, wenn mehrere aufeinander folgende Verträge bei unterschiedlichen Versicherungsgesellschaften bestanden haben;
    4. sich bei Antragstellung bereits länger als 12 Monate durchgehend im Ausland aufhalten und die während dieser Zeit nicht bei einer gesetzlichen oder privaten Kranken- oder Reise-Krankenversicherung versichert waren.
  4. Bei laufenden Verträgen endet die Versicherungsfähigkeit versicherter Personen, die sich im Rahmen eines befristeten Aufenthaltstitels in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten, mit Erreichen einer Gesamtversicherungsdauer von fünf Jahren aller aufeinander folgenden Krankenversicherungsverträge im Sinne des § 195 (3) Versicherungsvertragsgesetz (VVG), auch soweit diese bei anderen Versicherungsgesellschaften abgeschlossen wurden.
  5. Die Versicherungsfähigkeit entfällt auch dann, wenn die betreffende Person die Staatsangehörigkeit des Aufenthaltslandes erworben hat oder ihren ständigen Wohnsitz in das Aufenthaltsland verlegt hat, ohne einen Rückkehrwillen zu haben. Die Annahme der Staatsbürgerschaft des Aufenthaltslandes, die Erteilung einer unbefristeten Aufenthaltsgenehmigung oder die Versagung der Aufenthaltserlaubnis für das Aufenthaltsland, sowie die ständige Wohnsitznahme im Aufenthaltsland sind der HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG, umgehend in Textform (E-Mail, Fax, Post) anzuzeigen.
§ 2 Abschluss und Beendigung des Versicherungsvertrages
Soweit nicht etwas anderes vereinbart ist, gilt:
I. Abschluss des Versicherungsvertrages
  1. Die Auslands-Krankentagegeldversicherung kann nur in Verbindung mit einer Auslandskrankenversicherung in den Produktlinien „Care Expatriate“ (in den Tarifstufen Basic, Comfort oder Premium), „Care China Classic“ oder „Care China Business“ abgeschlossen werden.
  2. Der Vertrag kommt dadurch zustande, dass der von der HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG, hierfür vorgesehene Antrag ordnungsgemäß ausgefüllt bei der Care Concept AG eingeht, auch soweit er in elektronischer Form zu stellen ist, und die HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG, den Antrag mit Übersendung des Versicherungsscheines annimmt. Ordnungsgemäß ausgefüllt ist der Antrag nur dann, wenn er alle geforderten Angaben eindeutig und vollständig enthält.
  3. Wird für den beantragten Versicherungsschutz ein Gesundheitszeugnis benötigt, ist hierfür das von der HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG, vorgesehene Formular zu verwenden. Sofern ein ergänzendes ärztliches Zeugnis erforderlich ist, trägt der Antragsteller die Kosten für die Untersuchung und die Erstellung des ärztlichen Zeugnisses. Der Vertrag kommt nur dadurch zustande, dass der Versicherungsnehmer eine ausdrückliche Erklärung über die Antragsannahme in Textform erhält.
  4. Für Personen, welche die Voraussetzung der Versicherungsfähigkeit gem. § 1 dieser Bedingungen nicht erfüllen, kommt der Versicherungsvertrag auch nicht durch Zahlung der Prämie zustande. Wird für eine nicht versicherungsfähige Person dennoch die Prämie gezahlt, so steht der Betrag dem Absender - unter Abzug der Kosten der HanseMerkur oder der Care Concept AG - zur Verfügung.
  5. Der Versicherungsvertrag muss, soweit im gesetzlichen Rahmen zulässig, für die gesamte Dauer des Auslandsaufenthaltes, maximal bis zu der im jeweiligen Tarif vorgesehenen Höchstversicherungsdauer abgeschlossen werden. Die Laufzeit der Auslands-Krankentagegeldversicherung muss mit der Laufzeit der abgeschlossenen Auslandskrankenversicherung identisch sein.
  6. Die Mindestversicherungsdauer beträgt 6 Monate. Die Höchstversicherungsdauer beträgt 5 Jahre. Eine Verlängerung ist im Rahmen der gesetzlichen sowie der jeweiligen tariflichen Bestimmungen möglich.
  7. Nach Erreichen der Höchstversicherungsdauer für vorübergehende Aufenthalte in der Bundesrepublik Deutschland kann ein neuer befristeter Auslands-Krankentagegeldversicherungsvertrag nur abgeschlossen werden, wenn zwischen der Beendigung des vorherigen Auslandsaufenthaltes und dem neuen Auslandaufenthalt ein Zeitraum von mindestens 6 Monaten besteht, in dem sich die versicherte Person nachweislich in ihrem Heimatland aufgehalten hat.
  8. Sind der Versicherungsnehmer und die versicherte Person nicht identisch, wird eine Kündigung durch den Versicherungsnehmer nur wirksam, wenn die von der Kündigung betroffenen versicherten Personen von der Kündigungserklärung Kenntnis erlangt haben und der Versicherungsnehmer dieses entsprechend nachweist. Die betroffenen versicherten Personen haben das Recht, den Versicherungsvertrag unter Benennung eines zukünftigen Versicherungsnehmers fortzusetzen. Die Erklärung hierüber ist innerhalb von zwei Monaten nach Zugang der Kündigung abzugeben.
  9. Die gesetzlichen Bestimmungen über das außerordentliche Kündigungsrecht bleiben von den getroffenen Vereinbarungen unberührt.
II. Abschluss eines Anschlussvertrages
  1. Bei einer Verlängerung des Aufenthaltes im Ausland kann ein eigenständiger Anschlussvertrag unter den folgenden Voraussetzungen abgeschlossen werden:
    1. Der Antrag auf Abschluss eines Anschlussvertrages muss über die Homepage der Care Concept AG vor dem Versicherungsende des laufenden Versicherungsvertrages erfolgen.
    2. Die HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG, muss dem Verlängerungsantrag ausdrücklich zustimmen. Wird für einen nicht ausdrücklich angenommenen Vertrag eine Prämie bezahlt, steht diese dem Absender - unter Abzug der Kosten der HanseMerkur oder der Care Concept AG – zur Verfügung.
    3. Bei Personen mit befristetem Aufenthaltstitel für die Bundesrepublik Deutschland ist der Abschluss eines Anschlussvertrages nur möglich, sofern unter Berücksichtigung aller vorbestehenden befristeten Krankenversicherungsverträge nach § 195 (3) VVG mit Versicherungsschutz für die Bundesrepublik Deutschland eine Gesamtversicherungsdauer von fünf Jahren nicht überschritten wird. Dies gilt auch, wenn vorbestehende befristete Krankenversicherungen bei anderen Versicherungsgesellschaften bestanden. Die HanseMerkur ist vom Versicherungsnehmer über alle vorbestehenden Krankenversicherungsverträge, welche während des vorübergehenden Aufenthaltes bestanden haben, zu informieren.
  2. Sofern nach dem gewählten Tarif oder den sonstigen vertraglichen Vereinbarungen nicht etwas anderes bestimmt ist, besteht bei Abschluss eines Anschlussvertrages Versicherungsschutz auch für die Versicherungsfälle, Unfallfolgen, Krankheiten und Krankheitssymptome sowie deren Folgen, die bereits bei Beantragung des Anschlussvertrages bestanden haben oder neu eingetreten sind. Die Bestimmungen nach § 6 Ziffer 1) a) bis c) und j) kommen in diesem Fall nicht zur Anwendung. Die Wartezeit gemäß § 5 III entfällt.
  3. Wird für Aufenthalte im weltweiten Ausland – mit Ausnahme der Bundesrepublik Deutschland - der Erstvertrag für eine Dauer von fünf Jahren abgeschlossen, hat die versicherte Person einen Anspruch darauf, zum gleichen Inhalt einen neuen, rechtlich selbständigen Krankentagegeldversicherungsvertrag für die Dauer von weiteren fünf Jahren abzuschließen. Voraussetzung ist, dass der auf fünf Jahre abgeschlossene Erstvertrag ohne Unterbrechung bestanden hat. Die HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG, verzichtet auf die Einschränkungen nach § 6 Ziffern 1. a und 1. b, hat aber die Möglichkeit, nach einer Risikoprüfung für den Anschlussvertrag einen Risikozuschlag von bis zu 100 % auf die zugrunde zu legende Tarifprämie zu erheben. Für bereits eingetretene Versicherungsfälle besteht die Leistungspflicht gem. § 5 II Ziffer 7. der VB-KT 2011 (CexpKT11) fort.
III. Ende des Versicherungsvertrages
Der Versicherungsvertrag endet
  1. zum vereinbarten Zeitpunkt;
  2. mit Vollendung des 67. Lebensjahres (67. Geburtstag);
  3. mit der Aufgabe der Erwerbstätigkeit, mit dem Eintritt der Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit oder einer teilweisen Erwerbsminderung sowie mit Bezug einer Erwerbs-, Erwerbsminderungs-, Berufsunfähigkeits- oder Altersrente. Über die Frage, ob dem Grunde nach und von welchem Zeitpunkt an und mit welchem Grad Berufs-, Erwerbsunfähigkeit oder Erwerbsminderung vorliegt, entscheidet die HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG, aufgrund der eingereichten bzw. der angeforderten Nachweise und Unterlagen. Der Versicherungsnehmer erhält hierzu einen Bescheid in Textform. Soweit dies erforderlich und die Kenntnis der versicherten Person von Bedeutung ist, erhält auch die versicherte Person einen Bescheid in Textform;
  4. mit dem Tod des Versicherungsnehmers. Die versicherten Personen haben jedoch das Recht, den Versicherungsvertrag unter Benennung des zukünftigen Versicherungsnehmers fortzusetzen. Die Erklärung ist innerhalb von zwei Monaten nach dem Tod des Versicherungsnehmers gegenüber der HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG, abzugeben;
  5. bei vorübergehenden Aufenthalten in der Bundesrepublik Deutschland mit dem Wegzug des Versicherungsnehmers aus der Bundesrepublik Deutschland. Die versicherten Personen haben jedoch das Recht, den Versicherungsvertrag unter Benennung des zukünftigen Versicherungsnehmers fortzusetzen. Die Erklärung ist innerhalb von zwei Monaten nach dem Wegzug des Versicherungsnehmers abzugeben;
  6. wenn die Voraussetzungen eines vorübergehenden Aufenthaltes im Ausland nicht mehr vorliegen,
    - da sich die versicherte Person zu einem dauerhaften Aufenthalt im Aufenthaltsland ohne Rückkehrabsicht entschieden hat oder
    - da die versicherte Person endgültig in ihr Heimatland zurückkehrt;
  7. zu dem Zeitpunkt, in welchem eine der Voraussetzungen für die Versicherungsfähigkeit der versicherten Person entfällt;
  8. mit Beendigung des Auslandsaufenthaltes;
  9. mit dem Ende der Auslandskrankenversicherung
§ 3 Prämie
  1. Allgemeines
    1. Die Prämie ist eine Monatsprämie, sofern nicht etwas anderes vereinbart ist.
    2. Die Höhe der Prämie wird bei Abschluss des Versicherungsvertrages nach dem Eintrittsalter der versicherten Person festgesetzt. Als Eintrittsalter gilt der Unterschied zwischen dem Jahr der Geburt und dem Jahr des Versicherungsbeginns.
  2. Zahlung der Erst – oder Einmalprämie
    1. Die Erst- oder Einmalprämie ist bei Vertragsbeginn fällig.
    2. Wird die Erst- oder Einmalprämie nicht rechtzeitig gezahlt, ist die HanseMerkur, solange die Zahlung nicht bewirkt ist, zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt, es sei denn, der Versicherungsnehmer hat die Nichtzahlung nicht zu vertreten.
    3. Ist die Erst- oder Einmalprämie bei Eintritt des Versicherungsfalles nicht gezahlt, ist die HanseMerkur nicht zur Leistung verpflichtet, es sei denn, der Versicherungsnehmer hat die Nichtzahlung nicht zu vertreten.
  3. Zahlung von Folgeprämien:
    1. Wird die Folgeprämie nicht rechtzeitig gezahlt, übersendet die HanseMerkur dem Versicherungsnehmer eine Zahlungsaufforderung und setzt eine Zahlungsfrist von zwei Wochen.
    2. Tritt ein Versicherungsfall nach Fristablauf ein und ist der Versicherungsnehmer bei Eintritt mit der Zahlung der Prämie oder der Zinsen oder Kosten in Verzug, ist die HanseMerkur nicht zur Leistung verpflichtet.
    3. Die HanseMerkur verbindet die Zahlungsfrist von zwei Wochen mit der Kündigung des Vertrages zum Ablauf der Zahlungsfrist. Die Kündigung wird mit Fristablauf wirksam, wenn der Versicherungsnehmer zu diesem Zeitpunkt mit der Zahlung noch in Verzug ist.
    4. Die Kündigung wird unwirksam, wenn der Versicherungsnehmer innerhalb eines Monats nach Wirksamwerden der Kündigung die Zahlung leistet. Für Versicherungsfälle, die zwischen dem Ablauf der Zahlungsfrist und der Zahlung eingetreten sind, besteht jedoch kein Versicherungsschutz. Gleiches gilt für den Fall, dass die versicherte Person innerhalb von zwei Monaten nach Kenntnis von der Kündigung einen neuen Versicherungsnehmer benennt und von diesem der angemahnte Betrag gezahlt wird. Auch in diesem Fall besteht jedoch kein Versicherungsschutz für Versicherungsfälle, die zwischen dem Ablauf der Zahlungsfrist und der Zahlung eingetreten sind.
  4. Prämienanpassung:
    1. Im Rahmen der vertraglichen Leistungszusage können sich die Leistungen des Versicherers z. B. wegen einer übermäßigen Häufung von Versicherungsfällen ändern. Dementsprechend vergleicht der Versicherer die erforderlichen mit den in den technischen Berechnungsgrundlagen kalkulierten Versicherungsleistungen. Ergibt diese Gegenüberstellung eine Abweichung von mehr als 5 v. H., so können die Prämien vom Versicherer überprüft und, soweit erforderlich, angepasst werden. Unter den gleichen Voraussetzungen kann auch ein vereinbarter Beitragszuschlag entsprechend geändert werden.
    2. Die Anpassungen nach Abs. a werden zu Beginn des zweiten Monats wirksam, der auf die Benachrichtigung des Versicherungsnehmers folgt.
    3. Erhöht der Versicherer die Prämien nach Absatz a. , so kann der Versicherungsnehmer das Versicherungsverhältnis hinsichtlich der betroffenen versicherten Person innerhalb eines Monats nach Zugang der Änderungsmitteilung zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung kündigen.
§ 4 Geltungsbereich, Beginn, Dauer und Ende des Versicherungsschutzes
Soweit nicht etwas anderes vereinbart ist, gilt:
  1. Geltungsbereich
    1. Im Rahmen dieser Bestimmungen bietet die HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG, Versicherungsschutz für den versicherten vorübergehenden Aufenthalt im weltweiten Ausland.
    2. Als weltweites Ausland im Sinne dieser Bedingungen gilt nicht das Heimatland der versicherten Person. Heimatland im Sinne dieser Vertragsbestimmungen, ist das Land, in dem die versicherte Person ihren ständigen Wohnsitz hat und/oder die Staatsgebiete, deren Staatsangehörigkeit die versicherte Person besitzt.
  2. Dauer
    Die Mindestversicherungsdauer beträgt 6 Monate. Die Höchstversicherungsdauer beträgt 5 Jahre. Eine Verlängerung ist im Rahmen der gesetzlichen sowie der jeweiligen tariflichen Bestimmungen möglich.
  3. Beginn
    Der Versicherungsschutz beginnt mit dem im Versicherungsschein bezeichneten Zeitpunkt (Versicherungsbeginn), jedoch
    1. nicht vor zustande kommen des Versicherungsvertrages (Vertragsbeginn);
    2. nicht vor der Grenzüberschreitung der versicherten Person ins Ausland;
    3. nicht vor Zahlung der Prämie;
    4. nicht vor Ablauf von Wartezeiten.
  4. Ende
    Der Versicherungsschutz endet auch für schwebende Versicherungsfälle
    1. zum vereinbarten Zeitpunkt;
    2. mit Beendigung des Versicherungsvertrages;
    3. mit Beendigung des Auslandskrankenversicherungsvertrages;
    4. spätestens mit Beendigung des Auslandsaufenthaltes;
    5. wenn eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung für die Bundesrepublik Deutschland erteilt wird;
    6. mit dem Zeitpunkt, in dem eine der Voraussetzungen für die Versicherungsfähigkeit der versicherten Person entfällt;
 § 5 Gegenstand des Versicherungsschutzes und Umfang der Leistungspflicht
I. Gegenstand des Versicherungsschutzes
Soweit nicht etwas anderes vereinbart ist, gilt:
  1. Die HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG, bietet nach dem abgeschlossenen Tarif Versicherungsschutz gegen Verdienstausfall als Folge von Unfällen oder unerwarteten und akut im Ausland aufgetretenen Krankheiten. Sie gewährt im Versicherungsfall bei Arbeitsunfähigkeit ein Krankentagegeld.
  2. Versicherungsfall ist die im Verlauf einer medizinisch notwendigen Heilbehandlung ärztlich festgestellte Arbeitsunfähigkeit. Der Versicherungsfall beginnt mit der Heilbehandlung; er endet, wenn nach medizinischem Befund keine Arbeitsunfähigkeit mehr besteht.
  3. Arbeitsunfähigkeit im Sinne dieser Versicherungsbedingungen liegt vor, wenn die versicherte Person ihre berufliche Tätigkeit nach medizinischem Befund vorübergehend in keiner Weise ausüben kann, sie auch nicht ausübt und keiner anderweitigen Erwerbstätigkeit nachgeht.
    Eine während der Behandlung neu eingetretene und behandelte Krankheit oder Unfallfolge, in deren Verlauf Arbeitsunfähigkeit ärztlich festgestellt wird, begründet nur dann einen neuen Versicherungsfall, wenn sie mit der ersten Krankheit oder Unfallfolge in keinem ursächlichen Zusammenhang steht. Wird Arbeitsunfähigkeit gleichzeitig durch mehrere Krankheiten oder Unfallfolgen hervorgerufen, so wird das Krankentagegeld nur einmal gezahlt.
    Führen mehrere Versicherungsfälle mit mehreren sich anschließenden oder überschneidenden Arbeitsunfähigkeiten bei Arbeitnehmern zu einer Beendigung des Gehaltsfortzahlungsanspruchs, so wird die Karenzzeit in diesen Fällen für die durchgehende Arbeitsunfähigkeit zusammengerechnet und das versicherte Krankentagegeld ab dem Zeitpunkt des Fortfalls des Gehaltsanspruchs, frühestens aber nach der vereinbarten Karenzzeit gezahlt.
    Eintritt und Dauer der Arbeitsunfähigkeit sind durch Bescheinigung des behandelnden Arztes oder Zahnarztes nachzuweisen. Etwaige Kosten derartiger Nachweise sind vom Versicherungsnehmer zu tragen. Bescheinigungen von Ehegatten, Lebenspartner gem. § 1 Lebenspartnergesetz, Eltern oder Kindern reichen nicht aus (s. a. Einschränkungen des Versicherungsschutzes).
  4. Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf Versicherungsfälle, die unerwartet während des beruflichen Auslandsaufenthaltes eintreten.
II. Umfang der Leistungspflicht
Soweit nicht etwas anderes vereinbart ist, gilt:
  1. Die Leistungspflicht der HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG, beginnt nach Ablauf der Wartezeit mit dem ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit zuzüglich der vereinbarten leistungsfreien Tage (Karenzzeit). Es kann eine Karenzzeit von 42, 91 oder 183 Tagen vereinbart werden. Die Leistungspflicht endet mit Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit oder mit dem Ende des Versicherungsschutzes für den Versicherungsfall, spätestens jedoch mit Ablauf einer Leistungsdauer in Höhe von 546 Tagen (78 Wochen) einschließlich der Karenzzeit.
  2. Die Zahlung von Krankentagegeld setzt voraus, dass die versicherte Person während der Dauer der Arbeitsunfähigkeit durch einen im Ausland anerkannten und zugelassenen Arzt, Zahnarzt oder im Krankenhaus behandelt wird.
    Bei medizinisch notwendiger ambulanter Heilbehandlung steht der versicherten Person die Wahl unter den niedergelassenen approbierten Ärzten und Zahnärzten frei sowie unter anderen staatlich zugelassenen Behandlern, die über eine auf ihrem Sachgebiet anerkannte und fundierte Ausbildung verfügen.
    Bei medizinisch notwendiger stationärer Heilbehandlung hat die versicherte Person freie Wahl unter den öffentlichen und privaten Krankenhäusern, die unter ständiger ärztlicher Leitung stehen, über ausreichende diagnostische und therapeutische Möglichkeiten verfügen, Krankengeschichten führen und keine Kuren bzw. Sanatoriumsbehandlungen durchführen oder Rekonvaleszenten aufnehmen. Für medizinisch notwendige stationäre Heilbehandlung in Krankenanstalten, die auch Kuren bzw. Sanatoriumsbehandlungen durchführen oder Rekonvaleszenten aufnehmen, im übrigen aber die Voraussetzungen des Satzes 1 dieses Absatzes erfüllen, werden die tariflichen Leistungen nur dann gewährt, wenn kein anderes der in Satz 1 dieses Absatzes genannten Krankenhäuser in zumutbarer Nähe ist, oder wenn die HanseMerkur die Kostenübernahme vor Beginn der Behandlung schriftlich zugesagt hat. Diese Einschränkung entfällt bei einer Notfallaufnahme. Die Zustimmung muss dann umgehend nachträglich eingeholt werden.
  3. Die Zahlung des Krankentagegeldes erfolgt pro Tag; das Krankentagegeld wird auch für Sonn- und Feiertage gezahlt. Die Höhe des zu zahlenden Krankentagegeldes ergibt sich aus den vertraglichen Vereinbarungen und beträgt höchstens 90 % des auf den Kalendertag umgechneten durchschnittlichen Nettogehalts der vergangenen 12 Monate aus der versicherten Tätigkeit bei dem selben Arbeitgeber. Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld, Tantiemen oder Bonuszahlungen werden bei der Ermittlung des durchschnittlichen Nettogehaltes der letzten 12 Monate nicht berücksichtigt. Bestand das Arbeitsverhältnis noch keine 12 Monate, so wird das Nettoentgelt aufgrund der bestehenden Beschäftigungsmonate ermittelt. Das Krankentagegeld ist auf maximal 300,– € pro Kalendertag begrenzt.
  4. Bei Tätigkeiten, die nicht in einem Arbeits- oder Angestelltenverhältnis ausgeübt werden, gelten an Stelle des Nettogehalts als Bemessungsgrundlage 80 % der nach den Vorschriften des deutschen Einkommensteuergesetzes ermittelten Einkünfte aus der versicherten hauptberuflichen Tätigkeit aus Gewerbebetrieb oder selbständiger Arbeit.
  5. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Krankentagegeld aus einem anderen Vertrag oder von einem anderen Leistungsträger, so ermäßigt sich aus diesem Vertrag der Anspruch gemäß Ziffer 3 – unbeschadet etwaiger Ansprüche auf Krankenhaustagegeld – in der Weise, dass insgesamt nur bis zur Höhe gemäß Ziffer 3 (90 % des auf den Kalendertag umgerechneten durchschnittlichen Nettogehalts der vergangenen 12 Monate) geleistet wird.
  6. Nimmt die versicherte Person nach vollständiger Arbeitsunfähigkeit (im Sinne des § 5 I Ziffer 4 Satz 1) ihre berufliche Tätigkeit mit ärztlicher Zustimmung stufenweise wieder auf, wird das Krankentagegeld für die Dauer der teilweisen Arbeitsunfähigkeit bis zu der in Ziffer 3 genannten Höhe unter Abzug des während dieser Zeit erzielten Nettoeinkommens gezahlt, im Versicherungsfall jedoch längstens bis zum Ablauf der tariflich vereinbarten Leistungsdauer in Höhe von 546 Tagen (78 Wochen) einschließlich der Karenzzeit.
  7. Ist in einem bei der HanseMerkur lückenlos vorbestehenden Erst- oder Vorvertrag ein erstattungsfähiger Versicherungsfall eingetreten und hat die versicherte Person aus diesem Vertrag Leistungen erhalten, besteht die Leistungspflicht im Rahmen eines Anschlussvertrages fort. Die Leistungsdauer für schwebende Versicherungsfälle aus dem Erst- oder Vorvertrag wird auf die Leistungsdauer des Anschlussvertrages angerechnet und endet spätestens nach Ablauf der vereinbarten maximalen Leistungsdauer in Höhe von insgesamt 546 Tagen (78 Wochen), einschließlich der Karenzzeit.
III. Wartezeit
  1. Die Wartezeit beträgt 31 Tage. Sie rechnet vom Versicherungsbeginn an. Sie entfällt,
    1. wenn die versicherte Person eine Einreise im versicherten örtlichen Geltungsbereich innerhalb von 31 Tagen vor Antragstellung nachweist bzw. die Versicherung vor Antritt der Auslandsreise abgeschlossen wurde. Maßgebend ist der Eingang des Antrages bei der HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG.
    2. bei Unfällen, welche nach Versicherungsbeginn eintreten.
  2. Eine seit Einreise in die Bundesrepublik Deutschland bzw. seit der Grenzüberschreitung ins Ausland lückenlos bis zum Versicherungsbeginn bestehende Vorversicherung kann auf die allgemeine Wartezeit angerechnet werden. Die Leistungseinschränkungen gemäß und § 6 gelten uneingeschränkt weiter.
  3. Bei Erstverträgen rechnen die Wartezeiten vom Versicherungsbeginn an.
  4. Bei Abschluss eines Anschlussvertrages rechnen die Wartezeitregelungen vom Versicherungsbeginn des Anschlussvertrages an.
 § 6 Einschränkung der Leistungspflicht
  1. Sofern nach dem gewählten Tarif oder den vertraglichen Vereinbarungen nicht etwas anderes bestimmt ist, besteht keine Leistungspflicht für Arbeitsunfähigkeit:
    1. wegen Versicherungsfällen, die vor oder bei Antragstellung eingetreten sind;
    2. wegen Unfallfolgen und Krankheiten (einschließlich Krankheitssymptomen), die bei Vertragsabschluss bestehen und bekannt sind, unabhängig davon, ob diese medizinisch behandelt wurden oder die versicherte Person hierzu einen ärztlichen Rat erhalten hat;
    3. wegen Heilbehandlungen und anderen ärztlich angeordnete Maßnahmen, von denen der versicherten Person bei Vertragsabschluss oder vor Antritt des Auslandsaufenthaltes bekannt war, dass sie bei planmäßiger Durchführung des Auslandsaufenthaltes stattfinden mussten;
    4. wegen Krankheiten und Unfallfolgen, deren Behandlung im Ausland der alleinige oder einer der Gründe für den Antritt der Reise war;
    5. während gesetzlicher Beschäftigungsverbote für in einem Arbeitsverhältnis befindliche werdende Mütter und Wöchnerinnen (Mutterschutz).
    6. wegen solcher Krankheiten einschl. ihrer Folgen sowie wegen Folgen von Unfällen und Todesfällen, die unmittelbar oder mittelbar durch Kriegs- oder Bürgerkriegsereignisse, Aufruhr, Unruhen, Terrorismus oder sonstige Feindseligkeiten auch ohne Kriegserklärung verursacht sind. Versicherungsschutz besteht jedoch, wenn die versicherte Person während Ihres Auslandsaufenthaltes überraschend von einem dieser Ereignisse betroffen wird. Dieser Versicherungsschutz erlischt sieben Tage nachdem das Auswärtige Amt für das Gebiet des Staates, in dem sich die versicherte Person aufhält, eine Reisewarnung ausgegeben hat (Krisenregion). Besteht für die versicherte Person nachweislich keine Möglichkeit, die Krisenregion innerhalb von sieben Tagen nach der ausgesprochenen Reisewarnung zu verlassen und hat die versicherte Person die Unmöglichkeit oder Verzögerung der Ausreise nicht zu vertreten, besteht der erweiterte Versicherungsschutz fort, bis der versicherten Person die Ausreise möglich wird.
      Die Erweiterung gilt nicht bei Reisen in oder durch Staaten, auf deren Gebiet bereits Krieg oder Bürgerkrieg, Aufruhr, Unruhen, Terrorismus oder sonstige Feindseligkeiten - auch ohne Kriegserklärung – vorherrschen.
    7. wegen solcher Krankheiten einschl. ihrer Folgen sowie für Folgen von Unfällen, die durch Kernenergie, den Einsatz von ABC-Waffen (atomare, biologische oder chemische Waffen) oder im Rahmen einer kriminellen Handlung verursacht sind;
    8. wegen Kur- und Sanatoriumsbehandlungen sowie Rehabilitationsmaßnahmen (mit Ausnahme von § 5 II. Ziffer 2);
    9. wegen der Behandlung von Krankheiten und Unfallfolgen, die auf übermäßigen Alkoholgenuss bzw. Drogen- oder Medikamentenmissbrauch zurückzuführen sind sowie für Entziehungsmaßnahmen einschließlich Entziehungskuren;
    10. wegen bei Versicherungsbeginn bzw. bei Beantragung eines Anschlussvertrages bestehende Schwangerschaften und deren Folgen;
    11. wegen Behandlungen und/oder Krankschreibung durch Ehegatten, Lebenspartner, Eltern oder Kinder;
    12. wegen Behandlungen oder Krankschreibungen durch den Versicherungsnehmer oder von Personen, mit denen die versicherte Person innerhalb der eigenen oder der Gastfamilie zusammenlebt;
    13. wegen einer durch Siechtum, Pflegebedürftigkeit oder Verwahrung bedingte Behandlung oder Unterbringung,
    14. wegen Behandlung geistiger und seelischer Störungen und Erkrankungen, für Hypnose sowie für psychoanalytische und psychotherapeutische Behandlungen;
    15. wegen ambulanter Heilbehandlung in einem Heilbad oder Kurort. Die Einschränkung entfällt, wenn die Heilbehandlung durch einen dort eingetretenen Unfall notwendig wird. Bei Erkrankungen entfällt sie, wenn sich der Versicherte in dem Heilbad oder Kurort nur vorübergehend und nicht zu Kurzwecken aufgehalten hat;
    16. wegen Schwangerschaftsabbrüchen, die nicht medizinisch notwendig sind (sozial indizierte Schwangerschaftsabbrüche);
    17. wegen Immunisierungsmaßnahmen;
    18. wegen Behandlungen aufgrund von Sterilität, einschl. künstlicher Befruchtungen, dazugehöriger Voruntersuchungen und Folgebehandlungen sowie Störungen und/ oder Schäden der Fortpflanzungsorgane;
    19. wegen Selbstmord, Selbstmordversuche und Folgen;
    20. wegen Organspenden und deren Folgen.
  2. Die HanseMerkur ist von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn:
    1. der Versicherungsnehmer bzw. die versicherte Person den Versicherungsfall vorsätzlich herbeigeführt hat;
    2. der Versicherungsnehmer bzw. die versicherte Person die HanseMerkur arglistig über Umstände zu täuschen versucht, die für den Grund oder für die Höhe der Leistung von Bedeutung sind.
§ 7 Obliegenheiten und Folgen von Obliegenheitsverletzungen
  1. Versicherungsnehmer und versicherte Person sind verpflichtet, nach Eintritt des Versicherungsfalles
    1. für die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit zu sorgen; die versicherte Person hat insbesondere die Weisungen des Arztes gewissenhaft zu befolgen und alle Handlungen zu unterlassen, die der Genesung hinderlich sind;
    2. eine Arbeitsunfähigkeit der HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG, spätestens 14 Tage nach Beginn der medizinisch notwendigen Heilbehandlung in Textform (E-Mail, Fax oder Post) anzuzeigen;
    3. der HanseMerkur und der Care Concept AG jede zumutbare Untersuchung über Ursache und Höhe ihrer Leistungspflicht zu gestatten, jede hierzu dienliche Auskunft zu erteilen und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen im Original einzureichen. Originalbelege werden Eigentum der HanseMerkur und müssen den Namen der behandelten Person, die genaue Bezeichnung der Krankheit sowie den Beginn und das voraussichtliche Ende der Arbeitsunfähigkeit enthalten. Fortdauernde Arbeitsunfähigkeit ist der HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG, regelmäßig, soweit nicht anders von der HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG, gefordert, in höchstens vierzehntägigen Abständen nachzuweisen. Die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit ist der HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG, unverzüglich anzuzeigen.
    4. Der Versicherungsnehmer hat der HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG, zur Berechnung der Leistungshöhe eine Bescheinigung über das Nettoentgelt gemäß § 5 II Nr. 3 beizubringen; übt die versicherte Person eine Tätigkeit nach § 5 II 4. aus, haben der Versicherungsnehmer und die versicherte Person über die Höhe der Einkünfte eine aktuelle und aussagefähige Bescheinigung des zuständigen Finanzamtes vorzulegen. Auf Verlangen der HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG, ist die Einkommenermittlung vom Versicherungsnehmer und der versicherte Person nach den Vorschriften des deutschen Einkommensteuergesetzes im einzelnen nachvollziehbar darzustellen und durch Vorlage von Original-Belegen und qualifzierter Nachweise zu belegen.
    5. Besteht für die versicherte Person bei einem weiteren Versicherer eine Krankentagegeldversicherung oder macht eine versicherte Person von der Versicherungsberechtigung in der gesetzlichen Krankenversicherung Gebrauch, ist die versicherte Person verpflichtet, die HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG, von der anderen Versicherung unverzüglich zu unterrichten.
    6. Die Beendigung der Erwerbstätigkeit ist der HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG, unverzüglich anzuzeigen.
  2. Auf Verlangen der HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG, ist die versicherte Person verpflichtet, sich zur Feststellung und/oder Überprüfung der Arbeitsunfähigkeit durch einen von der HanseMerkur beauftragten Arzt untersuchen zu lassen. Die versicherte Person muss die Nachuntersuchung innerhalb von drei Tagen nach Erhalt der Aufforderung durchführen lassen. Verweigert sie die Nachuntersuchung, kann das Krankentagegeld für die Dauer der Weigerung entzogen werden.
  3. Versicherungsnehmer und versicherte Person sind ebenfalls verpflichtet, auf Anforderung der HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG, oder spätestens im Versicherungsfall
    1. Beginn und Ende eines jeden Auslandsaufenthaltes durch Vorlage geeigneter und aussagefähiger Dokumente nachzuweisen;
    2. einen geeigneten und aussagefähigen Nachweis über Beginn und Ende eines jeden Aufenthaltes in der Bundesrepublik Deutschland, den Ländern der Europäischen Union, den Mitgliedsstaaten des Schengen-Abkommens, der Schweiz oder Liechtenstein einzureichen;
    3. einen Nachweis über die Erfüllung der Voraussetzungen für die Versicherungsfähigkeit gemäß § 1 sowie eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für den Aufenthalt im Aufenthaltsland einzureichen;
    4. einen Nachweis über alle während des Aufenthaltes in der Bundesrepublik Deutschland abgeschlossenen Krankenversicherungen im Sinne des § 195 (3) Versicherungsvertragsgesetz (VVG) einzureichen.
  4. Folgen von Obliegenheitsverletzungen
    Verletzt der Versicherungsnehmer oder die versicherte Person vorsätzlich eine der vertraglich vereinbarten Obliegenheiten, so ist die HanseMerkur nicht zur Leistung verpflichtet. Im Fall einer grob fahrlässigen Verletzung der Obliegenheit ist die HanseMerkur berechtigt, die Leistung in einem der Schwere des Verschuldens des Versicherungsnehmers/der versicherten Person entsprechenden Verhältnis zu kürzen. Die Beweislast für das Nichtvorliegen einer groben Fahrlässigkeit trägt der Versicherungsnehmer/die versicherte Person.
§ 8 Auszahlung der Versicherungsleistung
  1. Die Originalbelege und -nachweise sind bei der Care Concept AG
    Postfach 33 01 51
    53203 Bonn
    zur Prüfung der Leistungsansprüche einzureichen. Die im Rahmen der Leistungsbearbeitung erforderliche Korrespondenz ist mit der Care Concept AG zu führen.
  2. Die HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG, ist zur Leistung nur verpflichtet, wenn die von Ihr geforderten Nachweise erbracht sind.
    Diese werden Eigentum der HanseMerkur.
  3. Die HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG, ist verpflichtet an die versicherte Person zu leisten, wenn der Versicherungsnehmer ihr diese in Textform als Empfangsberechtigte für deren Versicherungsleistungen benannt hat. Liegt diese Voraussetzung nicht vor, kann nur der Versicherungsnehmer die Leistung verlangen.
  4. Einen Monat nach Anzeige des Schadens kann als Abschlagszahlung der Betrag beansprucht werden, der nach Lage der Sache mindestens zu zahlen ist. Der Lauf dieser Frist ist gehemmt, solange die Prüfungen des Anspruches durch die HanseMerkur, vertreten durch die Care Concept AG, infolge eines Verschuldens des Versicherungsnehmers oder der versicherten Person gehindert sind.
  5. Von den Leistungen können Mehrkosten abgezogen werden, die dadurch entstehen, dass die HanseMerkur Überweisungen in das Ausland vornimmt oder auf Verlangen des Versicherungsnehmers besondere Überweisungsformen wählt.
  6. Ansprüche auf Versicherungsleistungen können weder abgetreten noch verpfändet werden.
  7. Ansprüche aus diesem Versicherungsvertrag verjähren in drei Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Schluss des Jahres, in welchem die Leistung verlangt werden kann. Ist ein Anspruch des Versicherungsnehmers bei der HanseMerkur angemeldet worden, so ist die Verjährung bis zum Eingang der Entscheidung der HanseMerkur in Textform gehemmt.
§ 9 Aufrechnung
Der Versicherungsnehmer kann gegen Forderungen der HanseMerkur nur aufrechnen, soweit die Gegenforderung unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist.
§ 10 Willenserklärungen und Anzeigen
  1. Willenserklärungen und Anzeigen gegenüber der HanseMerkur und der Care Concept AG bedürfen der Textform (E-Mail, Fax oder Post).
  2. Hat der Versicherungsnehmer eine Änderung seiner Anschrift dem Versicherer nicht mitgeteilt, genügt für eine dem Versicherungsnehmer gegenüber abzugebende Willenserklärung der Nachweis des entsprechenden Unzustellbarkeitsvermerkes der Post für Briefe an die letzte dem Versicherer bekannte Anschrift des Versicherungsnehmers. Die Erklärung gilt drei Tage nach der Absendung des Briefes als zugegangen. Die Sätze 1 und 2 sind im Fall einer Namensänderung des Versicherungsnehmers entsprechend anzuwenden.
 § 11 Anzuwendendes Recht, Vertragssprache
Es gilt deutsches Recht. Vertragssprache ist Deutsch.
§ 12 Überschussbeteiligung
Die hier genannte Versicherung ist nicht überschussberechtigt.

Anschriften
Care Concept AG
Am Herz-Jesu-Kloster 20
53229 Bonn

HanseMerkur Versicherungsgruppe
Siegfried-Wedells-Platz 1
20354 Hamburg
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Versicherungstyp: Auslandsreisekrankenversicherung für Expatriates, Residenten, längere Reisen ab 6 Monate mit weltweiter Deckung



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